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Thema: Tabelle BZKL SW  
Eintrag von 'Basti' 06.12.2008, 17:56 Uhr
#1
Kann mir jemand sagen, was da in der BZKL SW der Herren passiert ist. Offenbar wurden dem TuS Pfarrkirchen alle bisherigen Spiele aberkannt? Leider habe ich bis jetzt noch keine Begründung gefunden.
Antwort von 'Wolfgang (Griesbach)' 11.12.2008, 09:53 Uhr
#2
Hallo Basti,

zwei Spieler vom TUS Pfarrkirchen hatten den Pass nicht unterschrieben und waren dadurch nicht spielberechtigt. Darum gingen alle Spiele, die bis zu dem Zeitpunkt gespielt waren mit 3:0 und 75:0 an die Gegner. Eine gegnerische Mannschaft hat das ohl in den Spielbericht eingetragen.

Gruß
Wolfgang
Antwort von 'Martin' 11.12.2008, 12:26 Uhr
#3
Des kann ja wohl nicht sein, deswegen verliert man Spiele, absolut lächerlich!! Da müsste ja dann auch der Staffelleiter bestraft werden, weil er das nicht gesehen hat. Sollns halt unterschreiben, so eine Kinderei!
Antwort von 'Rainier (Landshut)' 11.12.2008, 13:45 Uhr
#4
Auf Nachfrage beim Staffelleiten habe ich zu diesem Thema folgende Antwort bekommen:

"ich als Staffelleiter der Bezirksklasse S/W Männer habe vor Beginn der Saison GÜTMÜTIGERWEISE bei Pässen den Saisoneintrag gemacht, die von einigen Spielern (bei drei Vereinen) noch nicht unterschrieben waren. Nach Absprache sicherten mir alle zu, dies zeitnah nachzuholen. Ich sagte auch aus, wenn ich die Pässe bei einem Spieltag durchschaue und es nicht erledigt ist, gibt es Konsequenzen. Es wurde zur Kenntnis genommen.
Es wurde auch fast alles passend erledigt. NUR - beim TuS Pfarrkirchen leider nicht."

Das dieser Sachverhalt Konsequenzen haben muss, sehe ich durchaus ein. Die berechtigte Frage bleibt, ob diese Konsequenzen auch gleich mit Punkteabzug einhergehen müssen, insbesondere da bei der ganzen Aktion ein nicht zu vernachlässigender Beigeschmack bleibt, da der Hauptnutzniesser aus der Aktion der TSV Taufkirchen ist.

Taufkirchen hat das bereits verlorenen Spiel mit 3:0 Sätzen nachträglich gewonnen und hat im Wettkampf um einen der 3 vorderen Plätzen die zum Verbleib in der Bezirksklasse 09/10 berechtigen, zwei zusätzliche Punkte erhalten und einen direkten Konkurrenten weit abgeschüttelt.

Die Spielerpässe hätten die Freigabe zu Saisonbeginn gar nicht erst erhalten dürfen da sie ohne Unterschrift nicht gültig waren. Zumindest eine gewisse Teilschuld ist deshalb m.E. auch beim Staffelleiter zu sehen.

Wenn die Spielpässe die Freigabe nicht erhalten hätten, wären sie mir Sicherheit bis zum ersten Spieltag alle unterschrieben gewesen und es hätte keine Probleme gegeben. Ich weiss, dass der Staffelleiter mit möglichst wenig bürokratischen Mitteln vorgehen wollte, aber genau deshalb gibt es die VSOP und die sollte dann auch angewendet werden. Deshalb wäre ein Bußgeld wohl eher angebracht gewesen, da es den betroffenen Verein direkt bestraft und anderen nicht beteiligten Mannschaften keine Vorteile bzw indirekte Nachteile beschert. Ich für meine Person hätte als Staffelleiter die Pässe am Spieltag begleitend mit einer Rüge unterschreiben lassen und das Thema wäre vom Tisch gewesen.

Mich würde zu diesem Thema die Stellungnahme des Bezirksspielwarts als überwachende Instanz interessieren, da ich bei uns im Verein genau die o.g. Argumente zu hören bekommen habe und ich keine sinnvolle Begründung für dieses Vorgehen finden konnte. Vielleicht als Anregung für die Zukunft die Staffelleiter aus den benachbarten Ligen und nicht von den beteiligten Vereinen heran ziehen.
Antwort von Wolfgang Knettel 11.12.2008, 15:21 Uhr
#5
Ich habe diese leidige Diskussion kommen sehen und meine Befürchtung ist auch prompt eingetreten. Aber selbstverständlich muss ich mich als für das Spielwesen Verantwortlicher dem Thema stellen und tue dies hiermit.

Zur Sachlage Folgendes: Ein Streit über die fehlende Unterschrift ist sinnlos, für eine Spielberechtigung sind nun mal bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, bei einem Fehlen derselben muss der Schuldige eben die Konsequenzen tragen. Das ist in JEDER Sportart AUS GUTEM GRUNDE (schon tausenmal erörtert) so und alles eventuelle Geschrei über Bürokratismus etc. ist daher müßig.

Natürlich stellt sich die Frage, wie geht man mit der vorliegenden Verfehlung um. Ich bin mir eigentlich sicher, dass jeder langjährige Staffelleiter diesen Fall schon mal hatte und dass das "Problem" so nebenbei ohne Punktabzug "gelöst" wurde. Denn jede Entscheidung "am grünen Tisch" hinterlässt einen schlechten Beigeschmack. Manchmal wird man allerdings auch durch die berühmten Sachzwänge zu einer unangenehmen Entscheidung genötigt.

Völlig unangebracht finde ich den Vorwurf an den Staffelleiter, dass er durch sein Verhalten eine gewisse Teilschuld trage. Es ist doch wirklich abenteuerlich, wenn man ihm seinen Versuch, dem Verein "unnötigen" Bürokratismus zu ersparen, zur Last legt. Übrigens habe ich in der Vergangenheit die Staffelleiter immer wieder genau davor gewarnt. Man erfährt nur selten Anerkennung für seine Gutmütigkeit. Äußerst kontraproduktiv sind solche Angriffe auch deswegen, weil die alljährliche Suche nach freiwilligen (eventuell sogar neutralen!) Staffelleitern natürlich ungemein gefördert wird (und das meine ich durchaus sarkastisch). Soviel zu deiner letzten Anregung, lieber Rainier...

Zurück zum konkreten Fall: Meines Wissens gaben zwei Fakten den Ausschlag für die Entscheidung des Staffelleiters Sepp Zellhuber, die im übrigen völlig mit der VSPO übereinstimmt, und das ist für mich als Spielwart wichtig. Zum einen die Tatsache, dass Pfarrkirchen im Vergleich zu den anderen "Sündern" die fehlenden Unterschriften auch am 3. (!) Spieltag noch nicht nachgeholt hatte, und zum anderen fehlt bei der bisherigen Diskussion noch der Umstand, dass die dadurch nicht vorliegende Spielberechtigung ursprünglich durch den 3. Verein kritisiert wurde. Und das habe ich zu ihm im Vorfeld gesagt: Wenn ein anderer Verein dies bemängelt, so MUSST du als spielleitende Instanz reagieren.

Wahrscheinlich gereicht es dem Staffelleiter nicht zum Vorteil, wenn sein eigener Verein von einer Entscheidung profitiert, aber ihm dies als Beweggrund zu unterstellen, ist schon ziemlich starker Tobak! Hier muss ich auf Grund der Faktenlage diese Beschuldinung entschieden zurückweisen. Und warum ist er gleich der "Hauptnutznießer"? Haben nicht alle anderen Mannschaften außer Pfarrkirchen etwas davon, selbst der SV Bonbruck? ;-)



Antwort von Thorsten 11.12.2008, 15:32 Uhr
#6
Hallo Rainier,

wer deinen Eintrag genau liest, wird merken, dass du dir dein eigenes Gegenargument lieferst:
Einerseits verlangst du, dass die VSPO konsequent angewendet wird. Andererseits hätte der Staffelleiter die fehlende Unterschrift mit einem Bußgeld ahnden sollen, obwohl die VSPO für diesen Fall nur eine Konsequenz zulässt - nämlich genau die, die der Staffelleiter richtigerweise gezogen hat.
Deshalb bitte dich (und alle, die sich über diese "Ungerechtigkeit" so beschweren), sich mal ins Gedächtnis zu rufen, wer den ersten Fehler begangen hat. Damit erübrigt sich jede Diskussion darüber, ob der Staffelleiter mit seinem Hinweis auf die fehlende Unterschrift richtig gehandelt hat.
Nur als Anekdote: Auch ich habe als Staffelleiter vor dieser Saison Pässe ohne Unterschrift erhalten und deswegen KEINE "Jahresberechtigung" erteilt. Ich möchte an dieser Stelle nur soviel sagen: Nicht jeder war von dieser "bürokratischen Vorgehensweise" begeistert.

Aber zurück du deinem Beitrag: Insgeamt finde ich es eine ziemliche Frechheit, hier von einem "nicht zu vernachlässigendem Beigeschmack" zu reden und damit dem Staffelleiter seine Neutralität in Abrede zu stellen, nur weil er Mitglied eines Vereins in dieser Liga ist. Alle, die jetzt laut protestieren, sollten sich bei nächster Gelegenheit einfach selbst für dieses Amt zur Verfügung stellen - und das in einer "fremden" Liga. Ich für meinen Teil sage ganz offen (und ich weiß nicht, ob ich da der einzige bin), ich würde diesen Job vermutlich nicht machen, wenn sich mein Verein dadurch zumindest die Portokosten (Pässe, Spielberichtsbögen) und die Fahrt zum Staffeltag sparen würde. Dass heißt aber doch bitte im Umkehrschluss nicht, dass Entscheidungen im Spielbetrieb, von denen auch der eigene Verein betroffen ist, aus der Motivation getroffen werden, diesen auch sportlich zu bevorteilen.
Wer sich mit den Vorwürfen auf diese Ebene begibt, stellt damit übrigens bei 3er-Spieltagen auch die Neutralität eines jeden Schiedgerichts in Frage. In aller Regel sind doch auch da die Schiedrichter gleichzeitig Spieler oder Trainer in den anderen, konkurrierenden Mannschaften.

In diesem Sinne, auf geht´s, Wolfgang Knettel freut sich sicher über euere Bewerbungen!
Antwort von 'Rainier' 12.12.2008, 08:42 Uhr
#7
Irgendwie habe ich diese Art der Reaktion schon geahnt als ich meinen Beitrag verfasst habe. Schade ist, dass diese Diskussion als leidig betrachtet wird, was sie natürlich nicht ist. Ganz im Gegenteil, sie ist sogar notwendig, zur Informationsgebung und Meinungsbildung, in der einen oder anderen Richtung.

Alleine die Tatsache, dass hier im Forum nachgefragt wurde, was in der BZKL SW passiert ist, zeigt das ein Informationsdefizit vorhanden war/ist und das eine dritte Mannschaft die fehlenden Unterschriften bemängelt haben soll, war mir bisher auch nicht bekannt. Nach meinen Informationen, die ich natürlich nur aus der Distanz bezogen habe, soll Sepp selbst die Pässe geprüft haben. Nun das ist jetzt berichtigt und klar gestellt. Vielleicht sollten zukünftig Solche Entscheidungen mit der Vorgeschichte und der Begründung veröffentlicht und nicht einfach nur die Tabelle geändert werden.

Die ersten Gedanken, die sowohl bei uns im Verein (wir sind "nur indirekt Nutznießer") als auch am letzten Spieltag bei direkt und indirekt betroffenen Mannschaften zu der Situation geäußert wurden, zeigen mir jedenfalls, dass ein Beigeschmack bei den Mannschaften und Spielern vorhanden ist (und das ist keine Frechheit sondern Realität), über den man dann auch offen reden können sollte. Vielleicht kann man ihn ja so aus der Welt schaffen. Der Beigeschmack entsteht durch die Sondersituation der BKL in dieser Saison, bei der nur die 2.- und 3.-Plazierten verbleiben können und alle anderen absteigen sollen. Dabei haben sich schnell Mannschaften heraus kristallisiert, die hierfür in Frage kommen. Sowohl Taufkirchen als auch Pfarrkirchen gehörten sicherlich zu diesem Kreis. Mit dieser Entscheidung hat Pfarrkirchen 6 Punkte verloren (dies mag als Strafe angemessen sein?) und Taufkirchen 2 bereits verlorene Punkte wieder gewonnen (dies kann für die Konkurrenten von Taufkirchen als Strafe sicher nicht gewollt sein). Ich persönlich präferiere hier die sportliche Entscheidung. Inwiefern Sepp das bei seiner Entscheidung berücksichtigt oder gar wie Wolfgang schreibt als Beweggrund hatte, will und kann ich nicht beurteilen, insofern beschuldige ich ihn dessen auch nicht. Letztlich muss jeder für sich diesen Sachverhalt interpretieren, was aber nur bei ausreichender Informationslage möglich ist.

Dabei geht es doch gar nicht darum, ob die VSPO richtig angewendet wurde. Ich gehe davon aus, dass die Formalien bei der Entscheidung am grünen Tisch eingehalten wurden, sonst hätte Pfarrkirchen sicher Einspruch erhoben. Es geht darum, ob die Situation nicht vorher, wie Wolfgang schreibt "so nebenbei ohne Punkteabzug" hätte gelöst werden sollen, insbesondere im Vorfeld auch nicht alles formal abgelaufen ist (ob es da nur einen oder mehrere Fehler gegeben hat, müsste evtl. nochmals klargestellt werden - ich habe versucht, in der VSPO die Voraussetzungen für die Erteilung der Jahresberechtigung zu ermitteln - leider habe ich keine gefunden - gibt es überhaupt welche? - meine persönliche Auslegung: fehlende Unterschrift - ungültiger Spielerpass (Fehler: Spielerpass ist nicht eingereicht - ist dann noch 12.3.c erfüllt? - Erteilung der Jahresberechtigung - (Anerkennung des Spielerpasses? - formal nicht richtig)). Dabei will ich Sepp definitiv nicht vorwerfen, dass er im Vorfeld den unbürokratischen Weg gewählt hat, wir alle in der Staffel haben in den letzten Jahren davon profitiert. Nur wenn man im Vorfeld den unbürokratischen Weg einschlägt, sollte er auch bei der Problemlösung gesucht und gefunden werden. Das wäre nur konsequent.

Alleine die Tatsache, dass ich als nicht direkt und praktisch auch nicht indirekt Betroffener, mir diese Gedanken mache und auch die Zeit investiere, zeigt, dass es durchaus konstruktiven (frei von Sarkasmus und Polemik) Diskussionsbedarf gibt, da ich mit meinem Verständnis und meinen Auslegungen / Interpretationen sicher nicht alleine stehe.

@ Wolfgang: Das es so problematisch ist, einen Staffelleiter zu finden, kann ich kaum glauben. Bei uns in der Staffel war der Staffelleiter immer schnell in den eigenen Reihen gefunden, selbst als vor 2? Jahren Sepp sein Amt aufgegeben hat, war schnell ein Nachfolger bestimmt. Und dabei bin ich, obwohl ich mindestens die letzten 5 Jahre die Staffeltage persönlich besucht und dabei 2 Staffelleiterwechsel erlebt habe, nie gefragt worden, ob ich mich für dieses Amt zur Verfügung stelle. Sollte Bedarf bestehen, können wir uns gerne einmal unterhalten (das ist ein nicht sarkastisch gemeintes Angebot).
Antwort von Thorsten 12.12.2008, 09:19 Uhr
#8
Auszüge aus der VSPO:
12.1 An Pflicht- und Repräsentativspielen darf nur teilnehmen, wer spielberechtigt ist. Dies trifft zu, wenn der Spieler
b) im Besitz eines gültigen Spielerpasses ist (siehe Ziffer 14), [..]
14.1 c) Ein Spielerpass ist nur dann gültig, wenn er vom Spieler unterschrieben und das Lichtbild durch den Verein abgestempelt ist. (Selbiges steht übrigens sinngemäß auch auf dem Spielerpass selbst)

Insgesamt ist es einfach problematisch, wenn wie du sagst "jeder für sich diesen Sachverhalt interpretiert", weil es meiner Meinung nach nichts zu "interpretieren" gibt. In dem Moment, wo jemand gegen eine Entscheidung Einspruch erhebt (und das ist ja spätestens mit der Eintragung im Spielberichtsbogen geschehen), muss nach VSPO gehandelt werden - denn jede Rechtskammer des Verbandes würde die Konsequenz bestätigen, die der Staffelleiter gezogen hat.
"Ich persönlich präferiere hier die sportliche Entscheidung.": Genau die ist in diesem Fall ja auch getroffen worden. Unsportlich wäre doch, sich nicht an die geltenden Regeln zu halten. Aber im Bereich des BVV gelten eben nicht nur die "Internationalen Spielregeln für Volleyball", sondern auch die VSPO.
In einem Punkt stimme ich dir aber uneingeschränkt zu: Die Diskussion ist sicherlich sinnvoll - hoffentlich hilft sie ein wenig zu verdeutlichen, dass der Spielraum für Entscheidungen vielleicht doch nicht so groß ist, wie mancher denken mag. Allein die VSPO hat schon 40 Seiten Regeltext! ;)
Antwort von Wolfgang Knettel 12.12.2008, 16:33 Uhr
#9
Ist ja schon gut, ich gebe zu, dass die Diskussion nützlich ist, da offensichtlich ein Informationsdefizit bestanden hat. Diesen Vorwurf muss sich der Sepp gefallen lassen, ich war der Meinung, er hat die Mannschaften seiner Liga per E-Mail verständigt.

Warum ich die Vokabel "leidig" verwendet habe, hängt einfach damit zusammen, weil ich diese oder ähnliche Dispute mit den immer wieder gleichen Argumentationen (bezüglich Bürokratismus-Vorwurf oder überharte Entscheidungen) inzwischen seit mehr als 30 Jahren mitmache. Und dann reagiere ich halt genervt und muss auch mal ein bisschen weinen... ;-)

@ Rainier: Es ist für mich sehr erfreulich, dass in der Bezirksklasse SW diese positive Einstellung zu einer Amtsübernahme besteht, aber du kannst mir glauben, dass diese Haltung eine große Ausnahme ist. Ich danke dir auf jeden Fall schon für deine Bereitschaft und werde bei Bedarf mit Sicherheit darauf zurückkommen.
Antwort von Manfred Stiegler (Rote Raben Vilsbiburg) 13.12.2008, 16:15 Uhr
#10
Jetzt muss ich mich auch mal an der Diskussion beteiligen, wobei ich "erfreut" bin wie sachlich - bis auf den Eintrag von Martin - diese geführt wird. Mich stören dabei genau zwei Punkte
1. Ich bin selber Staffelleiter - Bezirksklase SüdWest Frauen und bemühe mich ebenso wie Sepp die Liga "unbürokratisch" zu leiten. Auch mir werden oder wurden Pässe zugeschickt z.B. ohne Unterschrift, ohne Stempel, und habe immer eine Jahresberechtigung erteilt. Auch werden "Fehler" in den Spielberichtsbögen, nichteingehaltene Termine oder fehlende Unterschriften von mir "übersehen" ohne eine Bussgeld zu verteilen - das überliest du jetzt am besten Wolfgang-. Mir ist diese Gutmütigkeit bis jetzt noch nicht zum Verhängnis geworden, Sepp jetzt anscheinend schon, er wird es sich in Zukunft wohl genau überlegen, die VSPO positiv gegenüber den Vereinen auszulegen.
2. An Rainer: es ist wohl Realität, daß die Taufkirchener "Nutznießer" der Pfarrkirchener Bestrafung sind - übrigens wir Roten Raben auch- . Sepp jedoch vorzuwerfen, die Entscheidung gegen Pfarrkirchen getroffen zu haben um seinen eigenen Verein zu bevorzugen, finde ich - sorry Rainer- als Frechheit. Die Roten Raben war an dem Spieltag beteiligt und deshalb hatte mich Sepp mit der Bitte um eine Stellungsnahme angerufen. Wir haben fast eine Stunde die ganze Angelegenheit diskutiert. Er hat mir gesagt, daß neben Pfarrkirchen auch bei Griesbach und Vilsbiburg die gleichen Probleme vorhanden waren. Im Gegensatz zu Pfarrkichen sind die beiden anderen Vereinen der Anordnung des Staffelleiters nachgekommen. Wie soll den der Staffelleiter reagieren, nochmals bitten dass die Pässe endlich unterschrieben. Er mußte reagieren um seine Glaubwürdigkeit als Staffelleiter zu erhalten. Und ein kleines "Bussgeld" zu erteilen, geht schlichtweg nicht, weil das Vergehen und die Strafe dafür in der VSPO halt geregelt ist
Und noch eine Frage, warum beteiligen sich eigentlich die Pfarrkirchener nicht an der Diskussion? Weil sie die Entscheidung des Staffelleiters akzeptiert haben oder weil es ihnen, was ich eher vermute sch...egal ist was passiert. Die Pfarrkirchner nehmen es nämlich auch bei den Ausrichtung von Spieltagen nicht so genau mit Formalitäten mit der Begründung " Wir wollen doch nur Volleyball spielen und unseren Spaß haben"
Und zum Schluss muss ich Wolfgang Knettel nochmal recht geben, solche Diskussionen gab es schon einige und wird es wohl auch in Zukunft geben. Aber dass macht den Reiz dieses Forum doch auch aus und wenn die Diskussionen so sachlich geführt werden ist es doch in Ordnung. Als Funktionär freut es mich ebenso, mit Rainer einen neuen Staffelleiter in unseren Reihen begrüßen zu können. Vielleicht benötigt die Bezirksklasse SüdWest nächste Saison einen Neuen
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